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Corona zwingt uns alle zur Nutzung digitaler Tools


Sie macht auch nicht vor unserer Arbeit: die Corona-Krise und die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen, um eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Kaum ein Bereich unseres Lebens, der derzeit nicht davon betroffen ist. Es sind Kreativität und Schnelligkeit zur Bewältigung der Herausforderungen gefragt. In allen Lebensbereichen.

Durch die Verfügung zur Vermeidung von Menschenansammlungen sehen sich Veranstalter gezwungen, alle geplanten Events abzusagen. Hier werden jetzt verstärkt Möglichkeiten genutzt, die es zwar schon lange gibt, bisher aber nicht mehrheitlich genutzt worden sind: digitale ortsunabhängige Veranstaltungen. So werden zum Beispiel viele geplante Aktionen der abgesagten Leipziger Buchmesse digital durchgeführt und über Videoportale zugänglich gemacht.

Ein anderer Bereich, in dem zurzeit verstärkt mit digitalen Möglichkeiten bzw. Tools gearbeitet wird, ist die Nachbarschaftshilfe. Ältere Menschen und immungeschwächte Personen müssen besonders vor dem Coronavirus geschützt werden und sind somit auch stärker von Isolation betroffen als andere. Viele Menschen möchten solidarisch Unterstützung anbieten und konrete Hilfe leisten - sei es beim Gassi gehen mit dem Hund oder beim Einkaufen. Inzwischen werden die Aktivitäten in zahlreichen digitalen Räumen gebündelt und koordiniert. Die Facebookgruppe "Wedding solidarisch" und der Twitteraccount "@hilftbei" in Berlin sind nur zwei Beispiele unter vielen.   

Auch unser Team wird durch die neue Situation vor viele Herausforderungen im Zusammenhang mit unserer Arbeit im Projekt MobiLe! gestellt. Ortsunabhängiges Arbeiten und digitale Lösungen sind glücklicherweise sozusagen unser Steckenpferd. So nutzen wir bereits seit längerer Zeit Slack, ein Kommunikationstool. Es ist ein Messaging System, welches Unterhaltungen organisiert und auch telefonieren ermöglicht. Verschiedene Channels können individuell angelegt werden. Slack ist auch integrierbar in Organisationstools wie beispielsweise Trello. Durch seine Reduziertheit ist Slack leicht zu bedienen und man kann sofort loslegen. Bei der Einführung neuer Tools in Zeiten wie der aktuellen Krise ist Schnelligkeit gefragt. Da ist es sehr hilfreich, wenn auf lange technische Einweisungen verzichtet werden kann. Der Austausch im Arbeitskontext kann unkompliziert organisiert werden und trägt somit dazu bei, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.

 

In den kommenden Wochen werden wir sicher noch auf weitere digitale Möglichkeiten eingehen, deren Einsatz sich besonders jetzt angesichts der aktuellen Ereignisse lohnt. 

 

Kommen Sie gut durch diese schwierige Zeit und bleiben Sie gesund!

 

- Blogbeitrag verfasst von Martina Heyder -